Stationen in Arnsberg und Wickede machten Zukunftsaufgaben erlebbar
Zweite Etappe zeigt Herausforderungen des Klimawandels für die Wasserwirtschaft

An der 2. Etappe der Sommertour des Ruhrverbands nahmen teil (v.l.): Maria Geißler (R.D.M. Arnsberg GmbH, Lena Klein (Ruhrverband), Holger Wagner (Perstorp Chemicals), Frank Roesler (Ruhrverband), Dr. Jan Ruppelt (Ruhrverband), Markus Rüdel (Ruhrverband), Christoph Weber (Bürgermeister Stadt Meschede), Ilka Strube (Ruhrverband), Dr. Jürgen Fischbach (Sauerland-Tourismus), Heinrich Böckelühr (Regierungspräsident Arnsberg), Dr. Christoph Donner (Ruhrverband), Bernd Heinz (AWWR und Wasserwerke Westfalen), Klaus-Peter Teipel (Gemeinde Möhnesee), Moritz Kreyenschulte (Ruhrverband) · Foto: Ruhrverband
Wie die Wasserversorgung und Reinigung sicherstellen?
Wie sich der Klimawandel auf die Wasserwirtschaft auswirkt und welche Lösungen erforderlich sind, um die Wasserversorgung und Abwasserreinigung auch künftig sicherzustellen, stand im Fokus der zweiten Etappe der Sommerradtour des Ruhrverbands. Die rund 37 Kilometer lange Tour führte von der Kläranlage Arnsberg-Wildshausen über die Kläranlage Arnsberg-Neheim und den Pegel Bachum bis zum Wasserwerk Wickede-Echthausen der Wasserwerke Westfalen.
Wasserwirtschaft vor großen Herausforderungen
Im Mittelpunkt standen die Folgen des Klimawandels, der für eine immer stärkere Ausprägung von Wetterextremen sorgt. Längere Dürrephasen, höhere Temperaturen, häufigere Starkregenereignisse und heftigere Stürme stellen die gesamte Wasserwirtschaft vor große Herausforderungen – von der Rohwasserbereitstellung über die Trinkwasseraufbereitung bis hin zur Abwasserreinigung.
Gespräch mit Beschäftigten vor Ort
An den einzelnen Stationen der Tour erläuterten Beschäftigte des Ruhrverbands, wie sich diese Entwicklungen bereits heute auf ihre Arbeit auswirken und mit welchen Maßnahmen ihnen begegnet wird. Begleitet wurde die Tour von Christoph Donner, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technik des Ruhrverbands, sowie weiteren Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen.
Moderne Verfahren der Abwasserreinigung
Der Auftakt fand auf der Kläranlage Arnsberg-Wildshausen statt. Hier wurden moderne Verfahren der Abwasserreinigung vorgestellt. Anschließend führte die Radtour zur Kläranlage Arnsberg-Neheim und weiter zum Pegel Bachum.
Einblick in die Trinkwasseraufbereitung
Dort standen die aktuellen Herausforderungen der Wasserwirtschaft sowie deren strategische Einordnung im Mittelpunkt. Den Abschluss bildete ein Besuch des Wasserwerks Wickede-Echthausen, bei dem die Wasserwerke Westfalen Einblicke in die Trinkwasseraufbereitung gaben.
Vertreter des Ruhrverbands auf dem Rad – Gäste aus Politik, Verwaltung, Wasserwirtschaft und Tourismus mit dabei
An der zweiten Etappe nahmen neben Vertreterinnen und Vertretern des Ruhrverbands auch Gäste aus Politik, Verwaltung, Wasserwirtschaft und Tourismus teil. Dazu gehörten Heinrich Böckelühr (Bezirksregierung Arnsberg), Bernd Heinz (AWWR und Wasserwerke Westfalen GmbH), Maria Geißler (R.D.M. Arnsberg GmbH), Christoph Weber (Bürgermeister der Stadt Meschede), Klaus-Peter Teipel (Gemeinde Möhnesee), Dr. Jürgen Fischbach (Sauerland-Tourismus) sowie Holger Wagner (Perstorp Chemicals).
Zentrale Zukntsaufgaben erlebbar gemacht
Mit der Sommerradtour machte der Ruhrverband zentrale Zukunftsaufgaben der Wasserwirtschaft unmittelbar erlebbar. Die Verbindung aus Besichtigungen, Fachinformationen und Gesprächen vor Ort verdeutlicht, wie eng Klimaanpassung, Gewässerschutz und eine sichere Wasserver- und Abwasserentsorgung miteinander verknüpft sind und welche Bedeutung eine leistungsfähige Wasserwirtschaft für die Region hat.

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