Bianca Hake organisiert vierten Lauf „Wings for Life“ am Möhnesee. Weltweiter Start

Rennen, bis das Auto kommt

11/05/2026
Wingsforlife

Warum man sich das antut, an einem strahlenden Sonntagmittag um den See zu rennen, im Nacken stets ein Auto aus dem Internet? Steinmetz- und Steinbildhauermeister Gregor Schulte muss nicht lange überlegen: „Ist der ideale Ausgleich zu meiner Arbeit – ich brauche das.“ Ehefrau Kerstin ist Holzbildhauerin, sie lächelt, nickt – und läuft auch mit. So lange, bis das Handy brummt: Dann ist das Verfolger-Auto da. Wer so überrundet wird, ist dann raus aus dem Rennen.

„Wings for Life“ heißt das weltweite Rennen. In Möhnesee gibt es das zum vierten Mal, Bianca Hake von der Laufschule „Number Run“ aus Günne organisiert das Rennen vor Ort. So sechs bis acht Kilometer führt die Strecke am See entlang. 160 Teilnehmer von jung bis jung geblieben sind an den Start gegangen. Bei den Damen lag Paula Ulrich mit 31,76 Kilometern vorne. Dann wurde sie vom Verfolgerfahrzeug eingeholt. Theresia Schoppe aus Soest schaffte 25,55 Kilometer, Yvonne Kustosz 24,88. Bei den Männern lag Maximilian Ottensmeier mit 35,13 Kilometern vor Phil Ende mit 31,02 und dem nach Soest gezogenen Günner Leon Schmidt. Der lief mit 30,26 Kilometern auf Platz drei vor Ort.

So funktioniert der Lauf
Im Netz wird der Lauf so beschrieben: „Der Wings for Life World Run ist ein seit 2014 jährlich im Mai auf 34 oder 35 Strecken in 33 Ländern weltweit zeitgleich stattfindender Wohltätigkeitslauf. Zusätzlich kann an beliebigen Orten weltweit per Wings for Life World Run App teilgenommen werden. Das Motto des Laufs ist: Laufen für die, die nicht laufen können. Über die Wings-for-Life-Stiftung fließen 100 % der Einnahmen an die Rückenmarksforschung.[1]

Die Besonderheit des Wings for Life World Runs liegt darin, dass anders als bei anderen Volksläufen keine vorgegebene Distanz zurückgelegt werden muss. 30 Minuten nach dem Start fährt ein „Catcher Car“-Auto die Strecke ab. Überholte Teilnehmer sind aus dem Rennen, bis nur noch einer, der Sieger, übrig bleibt. Bei den Läufen mittels Wings for Life World Run App wird man von einem virtuellen Catcher Car verfolgt und bekommt eine akustische Meldung, wenn man von diesem eingeholt wurde.“ (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wings_for_Life_World_Run)

Zum 4. Mal organisierte Bianca Hake von der Laufschule „Number Run“ den „Wings-for-Life“-Lauf in Möhnesee. Auf der ganzen Welt starteten Läuferinnen und Läufer, ebenso in Möhnesee. · Fotos: Thomas Brüggestraße
Wingsforlife
Start war am Sonntag, 10. Mai, Punkt 13 Uhr an der Seetreppe in Körbecke.
Wingsforlife
Zeit für Erinnerungsfotos hatten diese drei Teilnehmer.
Wingsforlife
Die Laufstrecke führte aus dem Seepark hinaus am Möhnesee entlang.
Wingsforlife
Vorne von links Sebastian, Bianca, Uwe und hinten von links Claudia, Anja und Jennifer vom Orga-Team hatten nach dem Start Zeit für ein Gruppenfoto.
Wingsforlife
Bianca Ptasinski hat hier eine große Teilnehmergruppe mit der Kamera im Blick.
Wingsforlife
"Lauft Ihr mal schön", scheint sich dieses Pärchen zu denken und genießt den Sonnenschein.

Auch Interessant

Aktuell, Politik, Rathaus

Aktive kündigen neue Demos an

Was tun gegen Lärm und Raserei, wenn alle Welt an den Möhnesee will und man nicht mehr auf die eigene Terrasse kann an den Einfallstraßen? Der Ärger ist nicht neu, die Diskussion kocht gerade wieder hoch. Weil sich nach den beiden Fahrraddemos vor sechs Jahren „zero“ getan habe. Null. Das kritisieren Alfred Glaremin, Peter Ruth und Dieter Korb im Namen der Stockumer und Neuhäuser. Es gab jetzt eine Bürgerversammlung. Bürgermeister Wolf Blesken sortierte, was machbar ist, was gar nicht geht.
Weiterlesen…

Politik, Vereine

Verständnis für die Vielfalt religiösen Lebens in der Region

Ein Blick über den Tellerrand zeigt, was sonst so los ist in der Welt. Die CDU-Senioren-Union besuchte jetzt den Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel in Hamm. Werner Grothoff schickte dazu Bild und Text.
Weiterlesen…
Vor sechs Jahren organisierte die Bürgerinitiative Verkehrsberuhigung Möhnesee eine von dann mehreren Demonstrationen gegen Krach und Raserei auf den Zufahrtstraßen zum Möhnesee und rund um den See. Bei der Bürgerversammlung heute Abend in Stockum soll das wieder auf die Tagesordnung.

Aktuell, Politik

Mehr Sicherheit für Kinder und alle: Aktive fordern Rückbau der Biberstraße in Stockum

Weiterlesen…

Aktuell, Kultur, Leute

Keine Panik beim Dreh

Hartmut Funke aus Delecke erfüllt sich einen Traum: Sein erster Spielfilm soll abendfüllend werden und eine Hommage an den Möhnesee und seine Menschen. „Panik am Möhnesee“ endet im gedachten Hafen von Möhnesee. Gedreht wurden die Abschlussszenen im Yachtclub Möhnesee. MöhneReport war mit dabei.
Weiterlesen…

Sport, Vereine

„Die Schwätzer“ wieder nicht zu schlagen

Wer den König umholzt, hat sofort verloren, die Regel gilt gnadenlos. Der Rest ist ein Spaß für Groß und Klein: In Delecke haben sie wieder ein Wikingerschachturnier aufgezogen. Lars Hagenberg schreibt, wie schön es war.
Weiterlesen…
An der 2. Etappe der Sommertour des Ruhrverbands nahmen teil (v.l.): Maria Geißler (R.D.M. Arnsberg GmbH, Lena Klein (Ruhrverband), Holger Wagner (Perstorp Chemicals), Frank Roesler (Ruhrverband), Dr. Jan Ruppelt (Ruhrverband), Markus Rüdel (Ruhrverband), Christoph Weber (Bürgermeister Stadt Meschede), Ilka Strube (Ruhrverband), Dr. Jürgen Fischbach (Sauerland-Tourismus), Heinrich Böckelühr (Regierungspräsident Arnsberg), Dr. Christoph Donner (Ruhrverband), Bernd Heinz (AWWR und Wasserwerke West

Aktuell, Wirtschaft

Zweite Etappe zeigt Herausforderungen des Klimawandels für die Wasserwirtschaft

Wie sich der Klimawandel auf die Wasserwirtschaft auswirkt und welche Lösungen erforderlich sind, um die Wasserversorgung und Abwasserreinigung auch künftig sicherzustellen, das stand im Fokus der zweiten Etappe der Sommerradtour des Ruhrverbands.
Weiterlesen…

Aktuell, Leute

70 Kleine und Große bei erster Günner Märchenwanderung

Weiterlesen…

Aktuell, Rathaus, Termine

Neue Kurse: Bewegtes Gehirntraining und Taijiquan

Weiterlesen…

Aktuell, Politik, Rathaus

Ein Leserbrief, der keiner sein durfte

Keine Medienschelte, aber ein paar kritische Gedanken, warum man Parteivorsitzenden vor Ort persönliche Leserbriefe verwehrt und wie schnell die eigentliche Frage verloren gehen kann.
Weiterlesen…