Nach den Waldbränden bei Sundern und am Möhnesee
Merz dankt den Waldbrandhelfern aus der Region

Bundeskanzler Friedrich Merz und Oliver Pöpsel im Gespräch mit den Einsatzkräften in Sundern. Foto: Julia Winkler
Nach den Waldbränden bei Sundern und am Möhnesee hat Bundeskanzler Friedrich Merz Einsatzkräften persönlich gedankt. In Sundern traf er Vertreter der Feuerwehren und weiterer beteiligter Organisationen. Auch Erfahrungen aus den Einsätzen kamen zur Sprache.
Sundern/Möhnesee. Ein persönliches Dankeschön für den Einsatz im August: Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag, 16. Oktober, im Gasthof Willecke in Sundern Einsatzkräfte und Verantwortliche in den Stäben getroffen, die geholfen haben, die Waldbrände bei Sundern-Stemel und im Arnsberger Wald bei Möhnesee zu löschen. Was sich so einfach liest, war für die Einsatzkräfte eine tagelange Schufterei unter schwierigen Bedingungen.
Der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Pöpsel hatte das Treffen in Sundern-Stockum arrangiert und verschickte eine Pressemitteilung zum exklusiven Treffen in einer gemütlichen Gaststätte und mit einem entspannt wirkenden Kanzler.
Unter den rund 55 geladenen Gästen waren demnach Abordnungen der Feuerwehren aus Möhnesee, Warstein, Rüthen, Bad Sassendorf und Lippetal. Auch Polizei, Deutsches Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk, Malteser und die Forstämter waren vertreten.
Kanzler wünschte sich „privates Format“
Das Büro von Oliver Pöpsel schreibt: „Bundeskanzler Friedrich Merz hat kurzfristig am Freitagabend in Sundern die Helfer der Waldbrände bei Sundern-Stemel und am Möhnesee geehrt, darunter Feuerwehren aus Möhnesee, Warstein, Rüthen, Bad Sassendorf und Lippetal. Der Kanzler hatte um ein privates Format gebeten, weil ihm an diesem Abend allein das persönliche Dankeschön an die Einsatzkräfte wichtig war.“
Erfahrungen aus den Einsätzen
Nach Angaben aus Pöpsels Büro hatte Merz ausdrücklich um ein privates Format gebeten. Bei einer Sauerländer Schnittchenplatte und heimischem Bier berichteten die beteiligten Organisationen von ihren Erfahrungen und gaben Empfehlungen für künftige Einsatzlagen.
„Er ist von Tisch zu Tisch gegangen, hat zugehört und nachgefragt“, schildert Pöpsel in der Mitteilung. Er hob zudem die gegenseitige Unterstützung der Feuerwehren hervor: Die Einsatzkräfte aus dem Kreis Soest hätten am Möhnesee geholfen und seien zusätzlich zur Unterstützung ins Hochsauerland gefahren.

„Wir haben im August einfach gemacht, was zu tun war“
Für die Helfer war der Abend auch eine Gelegenheit, auf die gemeinsamen Einsätze zurückzublicken. Hubert Vester von der Feuerwehr Lippborg wird in der Pressemitteilung mit den Worten zitiert:
„Wir haben im August einfach gemacht, was zu tun war. Dass der Bundeskanzler sich dafür persönlich bei uns bedankt und einen ausgibt, macht einen schon stolz. So einen Abend erlebt man wahrscheinlich nur einmal im Leben.“

Auch Möhnesees Bürgermeister Wolf Blesken war mit Feuerwehrleuten aus seiner Gemeinde angereist. Sein Fazit laut Mitteilung: „Auf der Rückfahrt herrschte einstimmig die Meinung, dass sich unser Kanzler sehr für die Themen interessiert hat und absolut glaubwürdig war. Er hat nachhaltig Eindruck hinterlassen.“ Ein Aktiver schrieb unter ein Selfie, das er mit dem Kanzler machen durfte: „Waldbrand ist er jetzt fit.“
Zwei Waldbrände im August
Die Brände waren am 12. August in einer Steillage zwischen Arnsberg und Sundern und einen Tag später bei Neuhaus am Möhnesee ausgebrochen. Insgesamt brannten rund 14 Hektar Wald.
Feuerwehren aus der gesamten Region und Löschhubschrauber waren über mehrere Tage im Einsatz. Landwirte unterstützten die Löscharbeiten, indem sie mit ihren Fässern Wasser an die Einsatzstellen brachten.

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