Brandstelle zwischen Grüner Hoffnung und Wilhelmsruh im Umfeld von Torhaus und Möhneseeturm
Feuer im Wald: Stundenlanger Einsatz am Torhaus

Donnerstagabend, 13. August, gegen 18.30 Uhr: Die MöhneReport-Drohne hat vom Bismarckturm aus die Rauchsäule über dem Wald fotografiert. Nutzer kattwa72 hat vom Haarweg in Ense fotografiert (unten Mitte) und die Aufnahme an MöhneReport geschickt.
Update: Waldbrand am Torhaus in Delecke unter Kontrolle
Die Einsatzkräfte haben die Ausbreitung des Waldbrandes im Wald am Torhaus in Delecke am Donnerstagabend, 13. August zunächst gestoppt. Das melden die Feuerwehren im Kreis Soest. Wegen drehender Winde bleibe die Lage jedoch unsicher. Betroffen seien rund 58.000 Quadratmeter Wald. Die Schätzungen gingen in den Meldungen unterschiedlicher Medien den ganzen Tag über weit auseinander.
480 Einsatzkräfte seien vor Ort, schreibt die Feuerwehr. Sie löschten Glutnester und richteten für die Nacht eine dauerhafte Bewässerung ein. Dafür werde eine leistungsstarke Schlauchleitung vom Südufer in den Wald verlegt. Segmentregner und ein Spezialfahrzeug von Wald und Holz NRW kämen ebenfalls zum Einsatz. Kräfte aus Hamm und Unna seien angefordert, um die seit dem frühen Nachmittag eingesetzten freiwilligen Feuerwehrleute abzulösen
Das Feuer sei unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht.
Vorheriger Stand:
Ausgedehnter Waldbrand
Im Arnsberger Wald zwischen Grüne Hoffnung und Wilhelmsruh kämpfen am Donnerstagabend, 13. August, weiterhin mehrere Hundert Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr gegen einen ausgedehnten Waldbrand. Mehrere Hektar sind betroffen. Menschen sollen nicht zu Schaden gekommen sein. Schweres Forstgerät soll helfen, die weitere Ausbreitung zu stoppen. Zur Ablösung wurden zusätzliche Kräfte aus Hamm und Unna angefordert.
Torhaus, Südufer und Waldzufahrten meiden
Der Möhneseeturm ist nach Angaben der Feuerwehr nicht bedroht. Die B229 ist zwischen Delecke und Breitenbruch gesperrt, um den Einsatzverkehr nicht zu behindern. Torhaus, Südufer und Waldzufahrten sollen weiterhin weiträumig gemieden werden. Brandgeruch kann bis in die Soester Börde und Teile des Hochsauerlandkreises ziehen, diese Meldung kam über die Warn-App des Kreises Soest.
Die ersten Bilder am frühen Nachmittag schickten Matthias Kotewitsch von Körbecke aus vom Echtroper Weg (unten rechts), Körbeckes Ortsvorsteher Klaus Peter Teipel (oben) und Christian Kaldewey aus Brüllingsen.
Einsatz seit dem frühen Nachmittag
Der Einsatz im Wald südlich des Möhnesees läuft seit Donnerstagnachmittag. Das Feuer hat nach der jüngsten Schätzung eine Fläche von etwa 70.000 Quadratmetern erfasst. Die Angaben schwanken in unterschiedlichen Medienberichten. Bis zu 300 Feuerwehrleute sind inzwischen an der Brandbekämpfung beteiligt. Weitere Einheiten sind nachbeordert zur Verstärkung und zur Ablösung erschöpfter Einsatzkräfte.
Kräfte von außerhalb mit angefordert
Der erste Alarm ging gegen 14.50 Uhr ein. Die zunächst unklare Lage erwies sich schnell als Waldbrand auf großer Fläche. Deshalb erhöhte die Leitstelle die Alarmierungsstufe. Es sollten auch Kräfte von außerhalb mit angefordert werden können. Die Brandstelle liegt zwischen Grüne Hoffnung und Wilhelmsruh im Umfeld von Torhaus und Möhneseeturm.
Elke Husemann schickte am frühen Abend dieses Bild, aber zur Freude war es dann doch noch zu früh, denn die Einsatzkräfte schufteten auch danach immer noch im Wald.
Schneisen sollen Brand eindämmen
Die Einsatzleitung versucht, einen Forstweg als Begrenzung zu nutzen. Forstbeschäftigte ziehen mit Maschinen Schneisen durch das Gelände. Löschwasser wird am Campingplatz Delecke in Tanklöschfahrzeuge gepumpt und von dort in den Wald gebracht. Am Torhaus ist ein Bereitstellungsraum für Fahrzeuge und Personal eingerichtet.
Lösch-Hubschrauber angefordert
Drohnen erkunden die Brandfläche aus der Luft. Ein Hubschrauber wurde angefordert. Am frühen Abend war das Feuer noch nicht unter Kontrolle.
Einsatzstelle weiträumig meiden
Der Kreis Soest warnte um 17.50 Uhr vor Brandgeruch. Betroffen sein können der Arnsberger Wald sowie Teile der Soester Börde und des Hochsauerlandes. Nach Angaben der Leitstelle besteht keine Gesundheitsgefahr. Die Umgebung der Einsatzstelle soll weiträumig gemieden werden.

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