von Brü

Rennen, bis das Auto kommt

Wings for Life am Möhnesee

Warum man sich das antut, an einem strahlenden Sonntagmittag um den See zu rennen, im Nacken stets ein Auto aus dem Internet? Steinmetz- und Steinbildhauermeister Gregor Schulte muss nicht lange überlegen: „Ist der ideale Ausgleich zu meiner Arbeit – ich brauche das.“ Ehefrau Kerstin ist Holzbildhauerin, sie lächelt, nickt – und läuft auch mit. So lange, bis das Handy brummt: Dann ist das Verfolger-Auto da. Wer so überrundet wird, ist dann raus aus dem Rennen.

„Wings for Life“ heißt das weltweite Rennen. In Möhnesee gibt es das zum vierten Mal, Bianca Hake von der Laufschule „Number Run“ aus Günne organisiert das Rennen vor Ort. So sechs bis acht Kilometer führt die Strecke am See entlang. 160 Teilnehmer von jung bis jung geblieben sind an den Start gegangen. Bei den Damen lag Paula Ulrich mit 31,76 Kilometern vorne. Dann wurde sie vom Verfolgerfahrzeug eingeholt. Theresia Schoppe aus Soest schaffte 25,55 Kilometer, Yvonne Kustosz 24,88. Bei den Männern lag Maximilian Ottensmeier mit 35,13 Kilometern vor Phil Ende mit 31,02 und dem nach Soest gezogenen Günner Leon Schmidt. Der lief mit 30,26 Kilometern auf Platz drei vor Ort.

So funktioniert der Lauf
Im Netz wird der Lauf so beschrieben: „Der Wings for Life World Run ist ein seit 2014 jährlich im Mai auf 34 oder 35 Strecken in 33 Ländern weltweit zeitgleich stattfindender Wohltätigkeitslauf. Zusätzlich kann an beliebigen Orten weltweit per Wings for Life World Run App teilgenommen werden. Das Motto des Laufs ist: Laufen für die, die nicht laufen können. Über die Wings-for-Life-Stiftung fließen 100 % der Einnahmen an die Rückenmarksforschung.[1]

So funktioniert der Lauf
Im Netz wird der Lauf so beschrieben: „Der Wings for Life World Run ist ein seit 2014 jährlich im Mai auf 34 oder 35 Strecken in 33 Ländern weltweit zeitgleich stattfindender Wohltätigkeitslauf. Zusätzlich kann an beliebigen Orten weltweit per Wings for Life World Run App teilgenommen werden. Das Motto des Laufs ist: Laufen für die, die nicht laufen können. Über die Wings-for-Life-Stiftung fließen 100 % der Einnahmen an die Rückenmarksforschung.[1]

Die Besonderheit des Wings for Life World Runs liegt darin, dass anders als bei anderen Volksläufen keine vorgegebene Distanz zurückgelegt werden muss. 30 Minuten nach dem Start fährt ein „Catcher Car“-Auto die Strecke ab. Überholte Teilnehmer sind aus dem Rennen, bis nur noch einer, der Sieger, übrig bleibt. Bei den Läufen mittels Wings for Life World Run App wird man von einem virtuellen Catcher Car verfolgt und bekommt eine akustische Meldung, wenn man von diesem eingeholt wurde.“ (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wings_for_Life_World_Run)