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WELT DER SPIELE · KULTURVEREIN MÖHNESEE

Kulturverein sucht Schätze aus dem Spieleschrank

Titelgrafik mit Uwe Gronert, Pokschu Moritz und Jutta Kunz, alten Brettspielen und der Aufschrift Alte Brettspiel-Schätze gesucht

Alte Brettspiel-Schätze gesucht: Titelgrafik zur Mitmachausstellung „Welt der Spiele“. KI-bearbeitet nach der zugesandten Vorlage; Foto-Vorlage: Uwe Gronert.


Es wird eine Mitmach-Ausstellung, und dafür sucht der Kulturverein Möhnesee alte Brettspiele, Raritäten und selbst angefertigte Spiele. Hinweise sind bis zum 8. November erwünscht. Die Leihgaben werden am 25. November im Stockebrandhaus ausgestellt.

KÖRBECKE. Der Kulturverein bittet Menschen aus Möhnesee und Umgebung, ihre Spieleschränke durchzusehen. Gesucht werden vor allem ältere Brettspiele. Auch neuere Raritäten und Einzelanfertigungen können für die Ausstellung infrage kommen.

Ein Foto genügt für den ersten Kontakt

Wer ein Spiel zur Verfügung stellen möchte, kann zunächst ein Foto schicken an uwe.gronert@me.com. Ansprechpartner Uwe Gronert ist auch telefonisch erreichbar unter 01522 9517258. Die Hinweise sollen ihn bis zum 8. November 2026 erreichen.

Die Spiele bleiben bei der Ausstellung hinter Glas. Der Verein sichert zu, die Leihgaben sehr sorgfältig zu behandeln.

Ausstellen und selbst spielen

„Welt der Spiele“ findet statt am Mittwoch, 25. November 2026, von 17 bis 20 Uhr im Stockebrandhaus. Der Eintritt ist frei. Neben alten und neuen Spielen kündigt der Kulturverein einen Blick in die Geschichte des Spiels und offene Spieltische zum Ausprobieren an. Auch Spielgruppen stellen sich vor.

So stehen die Leihgaben geschützt in der Ausstellung, während an den Spieltischen ausprobiert werden kann. Wer ein altes Spiel beisteuern möchte, muss dafür nicht bis zum Veranstaltungstag warten: Der Verein sammelt die Hinweise bereits jetzt bis zum 8. November.

► Sechs Fragen an Uwe Gronert

Uwe Gronert

MöhneReport: Haben Brettspiele eine Zukunft? Was glauben Sie?

Uwe Gronert: Das Brettspiel liegt voll im Trend. Die Essener Spielemesse, die heute schließt, verzeichnet einen erneuten Besucherrekord. 230.000 Menschen haben die Messe besucht. Über 1000 Neuerscheinungen sind auf der Messe vorgestellt worden. Die Brettspielgruppen verzeichnen einen stetigen Zuwachs. Allein hier in Möhnesee spielen in der VHS-Spielgruppe 20 Personen regelmäßig einmal monatlich.

MöhneReport: Was ist bis heute Ihr persönlicher Brettspielklassiker? Warum?

Uwe Gronert: Mein aktuelles Lieblingsspiel ist Everdell. Statt sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, versuchen die Spielenden, ihr kleines Dorf mit Bewohnern und liebenswerten Bauwerken zu füllen. Sicher ärgert man den einen oder anderen an der einen oder anderen Stelle auch mal, aber im Mittelpunkt steht die Entwicklung der eigenen Community.

MöhneReport: Spielen Sie regelmäßig und mit wem?

Uwe Gronert: Ja, ich bin in zwei Spielgruppen und spiele in der Regel einmal wöchentlich dort. Ich finde es toll, dass dort unterschiedliche Typen, Generationen und Persönlichkeiten zusammentreffen, sich akzeptieren und Freude am gemeinsamen Spiel haben. Das ist in einer Gesellschaft, die doch an vielen Stellen so zerstritten und gespalten ist, ein sehr schönes Erlebnis.

MöhneReport: Gemeinsam spielen: Hält man das heute noch aus?

Uwe Gronert: Ja, das kann man gut aushalten. Die Zeit vergeht wie im Fluge.

MöhneReport: Wie ist die Idee zur Mitmach-Ausstellung entstanden?

Uwe Gronert: Es ging uns bei der Vorbereitung darum, auch mal andere Zielgruppen vom Kulturverein aus anzusprechen und jungen Leuten und Familien einen niedrigschwelligen Zugang zu unserer Arbeit und auch zum Stockebrandhaus zu ermöglichen.

MöhneReport: Wird gespielt werden im Stockebrandhaus?

Uwe Gronert: Ja, natürlich wird auch die Gelegenheit sein, aktiv etwas auszuprobieren. Schon am Eingang wird eine kleine Aufgabe spielerisch zu lösen sein und wer dann wieder Lust am Spiel gefunden hat, der findet auch Ansprechpersonen, die auf Gruppenangebote hinweisen. Möge der Würfel rollen!

Zum VHS-Spieletreff Möhnesee: Informationen und Anmeldung

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